KLIK e.V.

Sozialarbeiterin/ Sozialarbeiter* für Kontakt- & Beratungsstelle für junge Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten, Bewerbungsfrist 15.02.2019

Zum 1. März 2019 suchen wir eine* Sozialarbeiter*in für die Beratung und Unterstützung junger erwachsener EU- Binnenmigrant*innen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten mit einem Stellenumfang von 30 bis zu 35 Std./ Woche. Die* neue Kolleg*in ist in einem kleinem Team montags bis freitags in der Beratungsstelle und mit 10% des Stellenumfangs mobil tätig.

Aufgabengebiete:

  • Einzelfallberatung inkl. fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Falldokumentation;
  • Netzwerkarbeit, Gremienarbeit, Durchführung von Informationsveranstaltungen;
  • Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision, Konzeptions-/ Qualitätsentwicklung

Voraussetzungen:

formal

  • Hochschulabschluss Soziale Arbeit – Gleichstellung als sonstige Fachkraft bei Vorliegen der Voraussetzung möglich

persönlich

  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen;
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu einer selbständigen und strukturierten Arbeitsweise;
  • sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache (Polnisch, Tschechisch, Lettisch,…)

fachlich und organisationsbezogen

  • ein professionelles Selbstverständnis;
  • Beratungskompetenz einschließlich interkultureller Kompetenz;
  • Erfahrung in der Arbeit mit wohnungslosen Menschen und Affinität dazu;
  • Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen Diskriminierung und Empowerment;
  • Bereitschaft in einer kleinen Organisation mit begrenzten Ressourcen zu arbeiten;
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (adressat*innengerecht)

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einer „lernenden Organisation“;
  • Möglichkeiten auf der strukturellen Ebene zu agieren und die Interessen der Adressat*innen durch sozialpolitische Öffentlichkeitsarbeit zu vertreten;
  • Chancen, auf die Veränderung von Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit und Wohnungslosenhilfe in Berlin hinzuwirken;
  • Förderung von tätigkeitsfeldbezogener Fort- und Weiterbildung;
  • Vergütung in Anlehnung an EG 9 TV- L- Berlin

Bewerbung:

Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens und eines tabellarischen Lebenslaufes  per E-Mail an alexandra.post@klik-berlin.de senden.

Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2019.
Bewerbungsgespräche finden am Mittwoch 20.02.2019 und Freitag 22.02.2019 statt.

Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden Menschen mit Migrationsgeschichte bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Stellenausschreibung_Beratungsstelle_20.11.18

 

 

Überlebensstrategien auf der Straße

Im Rahmen des Blogprojekts ist bereits der zweite Artikel von Kawa erschienen. Diese Woche geht es darum, wie obdachlose Menschen es schaffen den Alltag auf den Straßen Berlins zu meistern. Kawa geht existenziellen Fragen nach, wie z.B. wie bekommt mensch was zu essen? Welche Möglichkeiten gibt es sich etwas Geld zu verdienen? Und worauf muss mensch als obdachlose Person besonders achten? Welche Gefahren können auf einen lauern?

Antworte zu diesen spannenden und wichtigen Fragen gibt Kawa aus seiner eigenen Perspektive und seinem Erfahrungsschatz hier.

Blogprojekt „Kawa na lawę“

 

Wir freuen uns ein neues Projekt vorstellen zu können! Aus der Überzeugung heraus, dass von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffene Personen kaum Gehör in unserer Gesellschaft haben, möchten wir zu einer Änderung dieser Umstände beitragen. Viel wird über wohnungs- und obdachlose Personen berichtet und besonders in den letzten Monaten war und ist Obdachlosigkeit ein politisch und medial viel diskutiertes Thema. Doch meist ist es so, dass ÜBER die Betroffenen gesprochen, geschrieben und diskutiert wird.

Was ist jedoch die Perspektive der betroffenen Menschen? Wie ist es für sie auf den Straßen Berlins zu leben? Was bedeutet es dabei keinen Deutschen Pass zu haben, sondern einem Land der EU anzugehören? Welche Gefahren begegnen ihnen? Welche Strategien haben sie um den harten Alltag auf der Straße zu meistern? Diese und viele weitere Fragen stellen sich.

Mit unserem neuen Blogprojekt „Kawa na lawę“ möchten wir einen Beitrag dazu leisten, von Obdachlosigkeit betroffene Menschen zu Wort kommen zu lassen und aus ihren Leben zu berichten. Dabei verfolgen wir nicht den Anspruch, dass die geäußerten Berichte und Meinungen den unseren entsprechen. Es handelt sich einfach um eine Perspektive eines 21-jährigen der seit knapp einem Jahr in den Straßen Berlins lebt und davon berichtet, was ihn gerade beschäftigt.

 

 

 

Reisen als obdachlose Person

 

Viele unserer Besucher*innen halten sich nicht permanent an einem Ort auf. Viele schätzen das Reisen sehr und nutzen die Freiheiten, die ihnen die EU mit ihren offenen Grenzen bietet. Auf der Suche nach saisonalen Jobs, Wärme, Sonne und vor allem neuen Erfahrungen und Erlebnissen sind sie in ganz Europa (und weiter) unterwegs. Die VICE hat fünf Interviews mit obdachlosen Menschen in Berlin geführt und sie über ihre Reiseerfahrungen und alternativen Reisemöglichkeiten jenseits des Mainstreem-Tourismus befragt. Unter diesem Link ist der ganze Artikel zu finden.

 

Wohngipfel von unten am 20.9.2018

 

Anlässlich des Wohngipfels der Regierung am 21.9. findet einen Tag vorher – am 20.9. – ein alternativer Wohngipfel von unten an. Ein spannendes Programm steht. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich. Lasst uns die Chance nutzen und die untragbaren Wohnverhältnisse mitgestalten.

Einladung zum Wohngipfel von unten

Super Aufsatz zu Obdachlosigkeit von Unionsbürger*innen

 

Hier ein sehr spannender und guter Artikel von den Rechtswissenschaftler*innen Ibrahim Kanalan und Melanie Kößler zu den Herausforderungen für Kommunen hinsichtlich obdachloser Unionsbürger*innen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Situation von Familien gelegt und diese aus einer rechtlichen Perspektive beleuchtet. Es lohnt sich mal rein zu lesen!

Petition – Anerkennung von „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“ als Opfer des Nationalsozialismus

„Zwischen 1933 und 1945 wurden mehrere zehntausend Menschen durch Kriminalpolizei oder GeStaPo in die Konzentrationslager eingewiesen. Sie sind bis heute nicht als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Die von den Nazis als „Asoziale“ diskriminierten Menschen (z. B. Obdachlose, Wanderarbeiter, Bettler, „Arbeitsscheue“ oder „Landstreicher“) wurden als „Ballastexistenzen“ bezeichnet. In den KZ wurden sie durch ein schwarzes Stoffdreieck (den „Winkel“) auf der linken Brustseite der Häftlingskleidung gekennzeichnet. Sie sollten aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.“

Noch rund 3500 Unterschriften werden noch benötigt, um die Petition zur Anerkennung von „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“ als Opfer des Nationalsozialismus erfolgreich abschließen zu können. Mit Ihrer Unterzeichnung unter diesem Link können Sie dazu beitragen, dass die letzte verbliebene Gruppe der Opfer des deutschen NS-Regimes – die sogenannten „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ – eine längst hinfällige Aufarbeitung und Erinnerung erfahren.

Montags nur noch mit Termin

 

Ab sofort bitten wir alle Ratsuchenden in Zukunft für die Montag-Beratungssprechzeit einen Termin zu vereinbaren.

Dafür kann einfach in der Beratungsstelle unter der 030 40752393 angerufen werden. Die Beratung soll von einer bestimmten Kollegin durchgeführt werden? Dann ruft direkt eine der Klik Solzialarbeiterinnen an. Die Nummern findet ihr hier.

 

 

Welt-Artikel zu Obdachlosen in Berlin

 

Hier ein interessanter Artikel zu obdachlosen aus Polen kommenden Menschen in Berlin:

https://www.welt.de/politik/article176933558/Obdachlose-in-Berlin-Viele-schaemen-sich-zurueckzugehen.html

Aktuelle Angebote des KLIK e.V.

 

Die letzten Monate waren von einigen für uns bedeutsamen Veränderungen durchzogen: Wir haben mithilfe der unserer neuen Finanzierung durch den Berliner Senat für Soziales und deren Mitteln des Integrierten Sozialprogramms (ISP) unsere Beratungsstelle weiter ausbauen können. Nicht nur personell konnten wir anwachsen, auch ist es uns möglich geworden unser Angebot zeitlich auszuweiten sowie vermehrt mobil tätig zu werden. Folgende Angeboten können nun durch uns vorgehalten werden:

Montag

12 bis 16 Uhr Offene Beratung für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

16 bis 16 Uhr Mobile Beratung in der ASOG Einrichtung der Berliner Wohnforum GmbH in der Paul-Gesche-Straße 9 in Lichtenberg

18:30 bis 20:30 Uhr Mobile Beratung in der Notübernachtung des Straßenfeger e.V. in der Storkower Str. 139c

Dienstag

15 bis 19 Uhr Offene Beratung sowie Versorgungangebote für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen unter 27 Jahren

Mittwoch

10 bis 14 Uhr Offene Beratung für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

19 bis 21 Uhr Mobile Beratung auf dem Alexanderplatz in Zusammenarbeit mit der Berliner Obdachlosenhilfe e.V.

Donnerstag

15 bis 19 Uhr Offene Beratung sowie Versorgungangebote für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen unter 27 Jahren

Freitag

11 bis 15 Uhr 15 bis 19 Uhr Offene Beratung sowie Versorgungangebote für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen unter 27 Jahren

Die Beratungssprachen sind wie gehabt Deutsch, Englisch und Polnisch und konnten durch Sklowakisch, Tschechisch und Ungarisch ergänzt werden

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